TourenFührer - Routen
Jungfrau, 4158 m
Innere Rottalgrat 
MiSi (Tourengänger)
MiSi
18.09.2007, 16:00
3768 mal angezeigt
Innere Rottalgrat
Berg-/Hochtour (Sommer)
Finsteraarhorn 1:25000
1400 m
6.0 Stunden
46:32:13:N | 7:57:45:E 640187 | 154103 (Schweiz)
Route 439, Hochtouren Berner Alpen
Landschaftlich sehr schöner Aufstieg aus dem Rottal respektive von der Rottalhütte ausgehend (grandiose Lage im wilden Kessel des Rottals, Ausgangspunkt Stechelberg).
Obschon die Tour im oberen Teil durch Fixseile klettertechnisch erleichtert wird, darf man diesen Anstieg keinesfalls unterschätzen.
Gerade bei nassem oder vereistem Fels wird das Gelände sehr heikel. Zudem ist bedingt durch loses Gestein mit Steinschlag zu rechnen.
Auf einer Wegspur an den Fuss eines Felsbollwerkes im NW oberhalb der Hütte. Über leichte Felsen und Geröll zu Pt.2927(Steinmann) und dem anfangs fast ebenen, breiten Rücken des Inneren Rottalgrates auf Pfadspuren in
NE-Richtung bis zu einem plattigen Aufschwung folgen (ca.3160m.) Bis hier ist Weg durch Steinmänner und neu auch durch steinerne Käfer ("Himmugüegeli"/Marienkäfer) markiert.
Der erste Abschnitt des hier steiler werdenden Grates, wird in einem leichten links-rechts Bogen über leichte, plattige Felsen und Schuttbänder (Achtung bei Nässe/Eis!) umgangen. Achtung ab hier sind zum Teil Bohrhaken einer Rettungsaktion vorhanden, diese Haken "folgen" aber nicht zwingend dem Routenverlauf!
Bei einem glatten Felskopf mit zwei alten Eisenstiften erreicht man wieder die Gratschneide und oberhalb des Felskopfes einen Sattel der meist schneebedeckt ist.
Von hier gerade hinauf an den Beginn der ersten Fixseilstrecke (2 Fixseile), die schräg links ansteigend durch ein plattiges Kalkcouloir führt (Stellen III ohne Fixseilgebrauch).
Nach dem zweiten Seil über leichtere Gneisfelsen zuerst leicht links dann rechts (E) haltend empor (z.T. viel loses Gestein!).
Man erreicht so den Fuss einer steilen Felsbarriere die mit Hilfe des dritten Seils von links nach rechts erklettert wird (Stellen III-IV ohne Fixseilgebrauch).
Nach dem Ende der Fixseilstrecke, scharf nach links (W) halten und leicht aufwärts bis zur Gratschneide des Usser Rottalgrat (1 Metallstift) klettern. Über das oberste Gratstück des Usser Rottalgrat in leichter Kletterei zum Beginn des Hochfirns Pt.3790.
Zuerst ein paar Meter steil aufwärts, dann über einen horizontalen Firngrat auf das Plateau.
Direkt über den steilen SW-Rücken hinauf (Firn, Schneecouloirs, leichte Felsrippen) bis zu einem kleinen Firnplateau. Über einen steilen Firnhang und leichte Felsen direkt zum Gipfel.
Abstieg über Südostgrat und Rottalsattel (Sicherungsstangen!) zum Jungfraujoch/Mönchsjochhütte oder Richtung Konkordiahütten, Hollandiahütte.
Route 438, Hochtouren Berner Alpen
Landschaftlich sehr schöner Aufstieg aus dem Rottal respektive von der Rottalhütte ausgehend (grandiose Lage im wilden Kessel des Rottals, Ausgangspunkt Stechelberg).
Obschon die Tour im oberen Teil durch Fixseile klettertechnisch erleichtert wird, darf man diesen Anstieg keinesfalls unterschätzen.
Gerade bei nassem oder vereistem Fels wird das Gelände sehr heikel. Zudem ist bedingt durch loses Gestein mit Steinschlag zu rechnen.
Auf einer Wegspur an den Fuss eines Felsbollwerkes im NW oberhalb der Hütte. Über leichte Felsen und Geröll zu Pt.2927(Steinmann) und dem anfangs fast ebenen, breiten Rücken des Inneren Rottalgrates auf Pfadspuren in
NE-Richtung bis zu einem plattigen Aufschwung folgen (ca.3160m.) Bis hier ist Weg durch Steinmänner und neu auch durch steinerne Käfer ("Himmugüegeli"/Marienkäfer) markiert.
Der erste Abschnitt des hier steiler werdenden Grates, wird in einem leichten links-rechts Bogen über leichte, plattige Felsen und Schuttbänder (Achtung bei Nässe/Eis!) umgangen. Achtung ab hier sind zum Teil Bohrhaken einer Rettungsaktion vorhanden, diese Haken "folgen" aber nicht zwingend dem Routenverlauf!
Bei einem glatten Felskopf mit zwei alten Eisenstiften erreicht man wieder die Gratschneide und oberhalb des Felskopfes einen Sattel der meist schneebedeckt ist.
Von hier gerade hinauf an den Beginn der ersten Fixseilstrecke (2 Fixseile), die schräg links ansteigend durch ein plattiges Kalkcouloir führt (Stellen III ohne Fixseilgebrauch).
Nach dem zweiten Seil über leichtere Gneisfelsen zuerst leicht links dann rechts (E) haltend empor (z.T. viel loses Gestein!).
Man erreicht so den Fuss einer steilen Felsbarriere die mit Hilfe des dritten Seils von links nach rechts erklettert wird (Stellen III-IV ohne Fixseilgebrauch).
Nach dem Ende der Fixseilstrecke, scharf nach links (W) halten und leicht aufwärts bis zur Gratschneide des Usser Rottalgrat (1 Metallstift) klettern. Über das oberste Gratstück des Usser Rottalgrat in leichter Kletterei zum Beginn des Hochfirns Pt.3790.
Zuerst ein paar Meter steil aufwärts, dann über einen horizontalen Firngrat auf das Plateau.
Direkt über den steilen SW-Rücken hinauf (Firn, Schneecouloirs, leichte Felsrippen) bis zu einem kleinen Firnplateau. Über einen steilen Firnhang und leichte Felsen direkt zum Gipfel.
Abstieg über Südostgrat und Rottalsattel (Sicherungsstangen!) zum Jungfraujoch/Mönchsjochhütte oder Richtung Konkordiahütten, Hollandiahütte.
Route 438, Hochtouren Berner Alpen
Ausrüstung für Hochtour, 2-3 Schlingen und Karabiner
Keine ÖV-Haltestellen hinterlegt
7-Tages Vorhersage für Jungfrau (Quelle: meteoblue.com)
Ähnliche Gipfelbuch-Einträge (vor Sommer 2010):

