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TourenFührer - Gipfel

Sazmartinhorn / Sazmartinshorn, 2827 m.ü.M.

Hanspeter Willi (Tourengänger)
Hanspeter Willi
16.07.2010, 10:07
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Sazmartinhorn / Sazmartinshorn, 2827 m.ü.M.
CH - Glarus - St. Gallen
1175 Vättis
46:56:39:N | 9:22:34:E     747487 | 201037 (Schweiz)
Massige, markante, dreiseitige Pyramide mit zwei annähernd gleich hohen Gipfeln. Der etwas nach Nordnordost versetzte Hauptgipfel weist eine Höhe von 2827 Meter auf, der Südgipfel eine solche von etwa 2825 Meter.
Zweithöchste Erhebung im Bergkamm zwischen Seez und Tamina.
Der Hauptgipfel weist einen Steinmann mit Gipfelbuch auf.

Aufbau:
Kurzer, steiler Nordnordostgrat zum Piltschinasattel.
Kurzer, flacher, aus Schutt und Platten bestehender Westgrat zum Marchtalsattel.
Langer, flacher Südgrat, der beim Rot Plättli nach Südosten umknickt und über den First zum Gigerwaldspitz zieht.
Felsige, steile Ost- und Nordwestflanken, während die Südwestflanke bis weit zum Gipfel hinauf Schutt aufweist.

Gestein:
Sardona-Flysch

Normalweg zum Hauptgipfel:
Aus dem Marchtal über den Westgrat.

Normalweg zum Südgipfel:
Vom Tersol oder vom Brändlisberg über den Südgrat.

Panorama:
Ähnlich schöne und umfassende Fernblicke wie vom Pizol, der auf Grund seiner Lage im Nordnordosten nur die Sicht auf das Rheintal verwehrt.
Besonders erwähnenswert ist der Ausblick auf das nahe Zanaihorn sowie auf die Nordseite des Ringelgebirges und die Gipfel des hintersten Calfeisentals.

Namensgebung:
Hergeleitet vom romanischen 'sais' oder 'ses', was 'Stein' bedeutet. Zusammen mit dem Namen 'Martin' bedeutet dies 'Martinsstein'.
Sazmartin werden die Steilwiesen der Alp Tersol unterhalb des Gipfels benannt.

spezielle Hinweise:
Dieser Gipfel liegt an der Grenze zum wildreichen Eidgenössischen Jagdbanngebiet Graue Hörner.
Mit dem Beginn des Einwinterns muss aus Rücksicht auf die hier überwinternden Tierbestände bis zum Zeitpunkt der Schneeschmelze im Frühling jegliche Tourenaktivität aus dem Calfeisental wie auch aus dem Weisstannental unterbleiben. Auch in der restlichen Jahreszeit sollte es eigentlich selbstverständlich sein, sich am Berg derart zu verhalten, dass die Tierwelt möglichst wenig gestört wird.
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