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Gipfelbuch - Details

Rimpfischhorn, 4199 m.ü.M.

Markus Wittwer (Tourenleiter)
11.07.2010, 14:14
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Detail


Gipfelinformationen

CH - Walliser Alpen
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634480 | 96940 (Schweiz)
46:1:23:N | 7:53:2:E
1:25000 Zermatt

Routeninformationen
[Tourenführer-Version vom: 06.09.2010, 06:25]

Normalroute vom Berghaus Flue (Berg-/Hochtour (Sommer) Berg-/Hochtour (Sommer))
Von der Hütte aus folgt man wenige Meter dem steinigen Strässchen auf das Plateau und anschliessend dem gut sichtbaren Wanderweg, der zu einer Hinweistafel folgt. Von dort weiter aufsteigen, bis nahe der Moräne der Wanderweg nach links abzweigt und in die Höhe führt. Auf ca. 2950 m kommt man in Blockgelände, wo der Weg gut mit Steinmännchen und weissen Markierungen, die in der Nacht gut gesehen werden können, markiert ist. Auf dem Pfulwe-Pass (3155 m) geht man zuerst kurz horizontal nach links wieder über Blockgelände. Auf einmal entdeckt man die weissen Markierungen und zahlreichen Steinmännchen. Am besten hält man sich in der Nacht an den rechten Grat, sollte man den Weg verlieren, und geht so auf die Pfulwe. Oben angekommen, steigt man ca. 100 m ab, wobei zwei Fixseile die schwierigen Stellen gut sichern. Der Längfluegletscher hat auf dieser Route keine Spalten. Spätestens von hier geht man in der Regel mit den Steigeisen und wegen des Steinschlages ist ab dem Grat, der zum Rimpfischsattel leitet, ein Helm zu empfehlen. Vom Rimpfischsattel folgt man zuerst einem 45 Grad steilen Couloir, welches sehr oft vereist ist. Auf der Höhe des ersten Felsabsatzes links zweigt man ab (dort wo das Couloir einen markanten Knick nach rechts macht; schöner Rastplatz!). Nachdem man in einem weiteren Couloir aufgestiegen ist und einen Sattel erreicht hat, folgt man am besten dem rechten Felsgrat (zwei Sicherungsstangen vorhanden). Bei guten Firnverhätnissen kann ab hier auch im Firn links von der Felsroute aufgestiegen werden. Unterhalb des Vorgipfels führt die Route auf den Verbindungsgrat Richtung Gipfel. Die Kletterei (II-III) am Gipfelaufbau ist nicht ganz einfach. Gerade im Abstieg, wenn der Seilschaftsführer "ungesichert" abklettern muss kann Abseilen eine gute Alternative sein. [Autoren]
1600 m

Verhältnisinformationen

10.07.2010
6-10 Person(en)
ja
Die Verhältnisse sind momentan gut. Da wir mit unserer 6-er Gruppe etwas lange am Gipfelaufbau hatten, kamen wir in den Genuss von einem etwas sumpfigen Mellichgletscher im Abstieg zur Täschalp.

Anstelle dem "Normalweg" via Täschhütte sind wir über "Vor der Wand" direkt abgestiegen. Der Weg ist grundsätzlich gut zu finden. Auf ca. 2900m muss kurz zurück zur Moräne abgeklettert werden. Die Bäche im Bereich "Rinderberg" sind nicht ganz einfach zu überwinden, weil die Brücken entweder defekt oder gar nicht vorhanden sind.
Weiterhin gute Verhältnisse. Genügend Zeit einrechnen und früh starten lohnt sich. Am Gipfelaufbau kann man (Im Auf- und Abstieg) schnell mal viel Zeit mit Sichern "verlieren.
Auf dem Längfluhgletscher sind uns um ca. 07.00h zwei Italiener/Spanier im Abstieg begegnet und haben mir mitgeteilt "Verhältnisse nix good!"

Die Moral der Geschichte: Die Verhältnisse sind momentan auf der ganzen Route sehr gut und der zweite Spanier/Italiener war in Turnschuhen unterwegs...
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