Gipfelbuch - Details
Nünalphorn, 2385 m.ü.M.
Ursula Hess (Tourengängerin)
07.07.2010, 21:03
857 mal angezeigt
Gipfelinformationen
CH - Zentralschweiz
667680 | 186240 (Schweiz)
46:49:26:N | 8:19:32:E
46:49:26:N | 8:19:32:E
LK 1190 / LK 1191
Routeninformationen
[Tourenführer-Version vom: 07.07.2010, 20:52]
Melchtal, Nünalp, Nünalphorn, via NW-Flanke (Worbli) ins Melchtal (
Alpine Wanderung)
Bei Turrenbach 985 m am Waldrand sind Parkplätze. Start Richtung Turren 1229 m, über Weidegelände zum Stock 1515 m, steil aufwärts, eine Felsbarriere wird mittels Stufen und 2 Metallleitern unschwierig überwunden und man steht auf der Alp Stäfeli 1800 m. Dem Gratkamm entlang nordwärts und schliesslich östlich zur Nünalp 2130 m. Ab da direkt zum Gipfel Nünalphorn 2385 m. Im Abstieg bis auf Höhe 2200 m gleich. Anschliessend rechtshaltend zum Sattel wo ein grosser Steinmann den Zustieg zum Pfad via Worbli markiert. Nun alles den roten Zeichen folgen, das auf z.T. ausgesetztem Weg dem Hang entlang. Die Schlüsselstelle im Felsen ist mittels Drahtseil gesichert. Recht bequeme Querung und Abstieg zur Alp Oberstafel 1839 m, auf Bergweg zur Rütialp, Wanne 1460 m, Turren und Restabstieg wie Aufstieg.
1470 m
Verhältnisinformationen
07.07.2010
2 Person(en)
ja
Angenehme Temperaturen im zum grossen Teil schattigen Aufstieg. Das Weidegelände nur mässig feucht. Die besonnten Abschnitte trocken, höchst angenehm auf dem Gipfel.
Im Abstieg via Worbli sind die hangquerenden, z.T. ausgesetzten Pfade erdig. Nach dem Mittag recht trocken. Kleine Restschneefelder lassen sich gut begehen oder umgehen.
Im Abstieg via Worbli sind die hangquerenden, z.T. ausgesetzten Pfade erdig. Nach dem Mittag recht trocken. Kleine Restschneefelder lassen sich gut begehen oder umgehen.
Der Weg durch die NW-Flanke (Worbi) erfordert Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.
Ein angenehm zu erreichender, schöner Aussichtsberg, das Nünalphorn. Erst beim Abstieg vom Gipfel merkt man, wie steil doch seine Flanke ist. Das Dessert haben wir uns für den Abstieg aufgespart, somit waren die schmalen Pfade auch etwas trockener. Der erste "Bänderweg" wirkt aus Distanz luftig, bietet einen guttrittigen Felsabsatz im Abstieg (bei Nässe heikel, da keine Sicherungsmöglichekit). Tiefblickgarantie inklusive auf dem "Bänderweg". Zeitweise kommt mir die Fründenschnur in den Sinn, nur dass dort der Weg viel breiter und felsig steinig ist, nicht erdig und z.T. feucht wie hier. Ist die Hangquerung vollbracht, steht man bald vor einem unübersichtlichen Absatz, zu steil, um viel zu sehen. Vertrauenserweckend ist allerdings das Stahlseil, welches gute Dienste leistet, speziell im felsigen Teil (Wandbuch).
Nochmals queren wir einen "Bänderweg". Diesmal etwas breiter und schuttig mit wenigen kleinen Schneefeldern, die nicht stören. Ganz bis dessen Ende sind wir nicht gelaufen. Direttissima über Weidegelände runter zum Weg, ab da alles den rot-weiss markiertem Pfaden zum Ausgangspunkt.
Lohnender Aussichtgipfel mit einfachem oder luftigerem Zu- / Abstieg.
Jürgen, danke für die unterhaltsame Begleitung.
Mehr demnächst im hikr.org / Autor Ursula
Nochmals queren wir einen "Bänderweg". Diesmal etwas breiter und schuttig mit wenigen kleinen Schneefeldern, die nicht stören. Ganz bis dessen Ende sind wir nicht gelaufen. Direttissima über Weidegelände runter zum Weg, ab da alles den rot-weiss markiertem Pfaden zum Ausgangspunkt.
Lohnender Aussichtgipfel mit einfachem oder luftigerem Zu- / Abstieg.
Jürgen, danke für die unterhaltsame Begleitung.
Mehr demnächst im hikr.org / Autor Ursula




