Gipfelbuch - Details
Patteriol, 3056 m.ü.M.
Sputnik (Tourengänger)
05.07.2010, 18:43
1263 mal angezeigt
Gipfelinformationen
A - Tirol
808875 | 214007 (Schweiz)
47:2:39:N | 10:11:16:E
47:2:39:N | 10:11:16:E
AV-Karte Verwall
Routeninformationen
[Tourenführer-Version vom: 04.07.2010, 22:16]
Normalroute (Südflanke) (
Berg-/Hochtour (Sommer))
Von der Konstanzer Hütte auf dem Fahrweg durch´s Fasultal bis zum weithin sichtbaren "Kugelten Staan". Dort auf dem gepfadeten und markierten Bruckmannweg gen Westen bergan. Der Einstieg befindet sich im westlichen Teil der Wand, wo der Fels sich am weitesten nach unten zieht. Dort hinauf und in ein schluchtartiges Couloir. Nach dessen Ausstieg quert man ein Kar, um danach über Bänder und Pfadspuren bis in eine Scharte anzusteigen. Die Scharte vermittelt den Übergang zur NO-Seite des Berges, wozu man ein kurzes Stück absteigt. Um nun die Scharte vor dem Gipfelaufbau zu erreichen, quert man entweder in dieser NO-Flanke, oder man steigt bis zum Rücken auf und klettert ab. Danach den Pfadspuren folgen, welche direkt auf oder nur wenig neben dem Grat nach oben ziehen. Auf diese Weise wird der Gipfel gewonnen. Der Aufstieg ab Beginn der Südflanke ist mit roten Punkten markiert. [Autoren]
1300 m
Verhältnisinformationen
04.07.2010
1 Person(en)
ja
Nachdem ich letzten November wegen zu grossen Neuschneemengen den Patteriol nicht erreichte, und nur den südlichen Nebengipfel Horn (3003m) zusammen mit Michael bestiegen habe, war mir klar, dass ich diesen Sommer dem Patteriol nochmals angehen werde. Eigentlich wollte ich drei Tage nach Österreich fahren um zusätzlich die Kuchenspitze (3148m) zu besteigen. Doch leider konnte ich keinen Tag Urlaub in Geschäft nehmen -so werde ich vielleicht diesen Sommer nochmals ins schöne Verwall fahren um die wilde Kuchenspitze vom Fasultal aus zu besteigen.
TAG 1 (HÜTTENZUSTIEG): Dank guter Planung wusste ich dass der Hüttenzustieg über Schotterwege und Asphaltpisten führt, auch der Weiterweg von der Konstanzer Hütte (1688m) bis zur Abzweigung des Bergweges auf zirka 1975m im Fasultal ist ein ungeteertes Fahrsträsschen. So war für mich klar dass ich in Sankt Anton (1304m) ein Fahrrad miete um nach dem Gipfelerfolggemütlich ins Tal zu fahren. Bei der zweiten grossen Kurve am Aarlbergpass im Weiler Stadle zweigt das Strässchen ins Verwall ab. Das Strässchen führt bald in tiefen Tannenwald am Beginn des Verwalltals hinein und schlängelt sich hoch über der Rosanna entlang bis man den Bach beim Gasthof Verwall überquert. Bald darauf gelangt man zum malerisch gelegenen Verwallsee welcher aber eigentlich ein künstlicher Stausee ist. Kurz nach dem See endet die asphaltierte Strasse, bis hierher könnte man während Randstunden auch mit dem Auto gelangen. Die Schotterpiste wurde nun steiler weshalb ich mein Fahrrad öfters vor mir herschob, schliesslich bin ich Bersteiger und kein Biker! Bei der Sommerhitze, welche endlich nach den letzten kalten Wochen eintraf, nahm ich's am heutigen Tag richtig gemütlich. Nach zwei Stunden erreichte ich schlieslich die Konstanzer Hütte welche an diesem Wochenende ihr 125-jähriges Jubiläum feierte und deshalb gut besucht war.
TAG 2 (GIPFELTAG): Wegen drohenden Gewitter startete ich schon um 3 Uhr auf der Konstanzer Hütte. Bis zur Abzweigung "Beim Kugelten Stein" auf zirka 1980m nahm ich das Fahrrad mit. Nach einer kleinen Trinkpause ging es über den Bruckmannweg in Richtung Wannenjöchli endlich richtg bergauf. Auf einem Gratrücken auf zirka 2450m wurde es langsam Tag. Ich wanderte aber nach^dem ich einige Fotos der Dämmerung machte gleich weiter bis zur obersten Felsinsel (Ziirka 2600m) vor dem Schneefeld unter der grossen Firnflanke unter der Patteriol Südostflanke. Hier rastete ich und studierte die Route. Der Aufstieg zum Gipfel war überaschend einfach und ich kam nur einmal vom Normalweg ab. Nach dem Hockar querte ich zu weit nach rechts bis zu einer schneegefüllten Rinne. Ich stieg in bestem Trittschnee das 40° steile Coulor hoch und erreichte so wieder bequem den Normalweg. Bald stand ich nach vier Stunden Aufstieg auf dem Gipfel. Wegen der grossen Feuchte der Luft zogen leider einige Wolkenfetzen um die Grate so die Aussicht etwas eingeschränkt war. Dennoch war der Pateriol ein sehr lohnenswerter Kraxel-3000er! Der Abstieg verief glatt und mit dem Fahrrad war ich bald wieder bei der Hütte wo mich staunende Gesichter anschauten weil ich Solo so schnell auf "schwierigen Patteriol" war. Nach einem Bierchen ging's mit einer schönen Abfahrt nach Sankt Anton. Jetzt freue ich mich schon für die nächste Verwalltour auf die Kuchenspitze ... :-)
TAG 1 (HÜTTENZUSTIEG): Dank guter Planung wusste ich dass der Hüttenzustieg über Schotterwege und Asphaltpisten führt, auch der Weiterweg von der Konstanzer Hütte (1688m) bis zur Abzweigung des Bergweges auf zirka 1975m im Fasultal ist ein ungeteertes Fahrsträsschen. So war für mich klar dass ich in Sankt Anton (1304m) ein Fahrrad miete um nach dem Gipfelerfolggemütlich ins Tal zu fahren. Bei der zweiten grossen Kurve am Aarlbergpass im Weiler Stadle zweigt das Strässchen ins Verwall ab. Das Strässchen führt bald in tiefen Tannenwald am Beginn des Verwalltals hinein und schlängelt sich hoch über der Rosanna entlang bis man den Bach beim Gasthof Verwall überquert. Bald darauf gelangt man zum malerisch gelegenen Verwallsee welcher aber eigentlich ein künstlicher Stausee ist. Kurz nach dem See endet die asphaltierte Strasse, bis hierher könnte man während Randstunden auch mit dem Auto gelangen. Die Schotterpiste wurde nun steiler weshalb ich mein Fahrrad öfters vor mir herschob, schliesslich bin ich Bersteiger und kein Biker! Bei der Sommerhitze, welche endlich nach den letzten kalten Wochen eintraf, nahm ich's am heutigen Tag richtig gemütlich. Nach zwei Stunden erreichte ich schlieslich die Konstanzer Hütte welche an diesem Wochenende ihr 125-jähriges Jubiläum feierte und deshalb gut besucht war.
TAG 2 (GIPFELTAG): Wegen drohenden Gewitter startete ich schon um 3 Uhr auf der Konstanzer Hütte. Bis zur Abzweigung "Beim Kugelten Stein" auf zirka 1980m nahm ich das Fahrrad mit. Nach einer kleinen Trinkpause ging es über den Bruckmannweg in Richtung Wannenjöchli endlich richtg bergauf. Auf einem Gratrücken auf zirka 2450m wurde es langsam Tag. Ich wanderte aber nach^dem ich einige Fotos der Dämmerung machte gleich weiter bis zur obersten Felsinsel (Ziirka 2600m) vor dem Schneefeld unter der grossen Firnflanke unter der Patteriol Südostflanke. Hier rastete ich und studierte die Route. Der Aufstieg zum Gipfel war überaschend einfach und ich kam nur einmal vom Normalweg ab. Nach dem Hockar querte ich zu weit nach rechts bis zu einer schneegefüllten Rinne. Ich stieg in bestem Trittschnee das 40° steile Coulor hoch und erreichte so wieder bequem den Normalweg. Bald stand ich nach vier Stunden Aufstieg auf dem Gipfel. Wegen der grossen Feuchte der Luft zogen leider einige Wolkenfetzen um die Grate so die Aussicht etwas eingeschränkt war. Dennoch war der Pateriol ein sehr lohnenswerter Kraxel-3000er! Der Abstieg verief glatt und mit dem Fahrrad war ich bald wieder bei der Hütte wo mich staunende Gesichter anschauten weil ich Solo so schnell auf "schwierigen Patteriol" war. Nach einem Bierchen ging's mit einer schönen Abfahrt nach Sankt Anton. Jetzt freue ich mich schon für die nächste Verwalltour auf die Kuchenspitze ... :-)
Die wenigen Schneefelder sind frühmorgens gut begehbar. Bis zum ersten Schneefall im Spätherbs perfekt!
Weitere Fotos und Infos: http://www.hikr.org/tour/post24886.html




