Gipfelbuch - Details
Vrenelisgärtli, 2904 m.ü.M.
Patrick Mattioli (anderer Experte)
04.07.2010, 12:09
1947 mal angezeigt
Gipfelinformationen
CH - Glarus - St. Gallen
720031 | 207530 (Schweiz)
47:0:29:N | 9:1:2:E
47:0:29:N | 9:1:2:E
1153 Klöntal
Routeninformationen
[Tourenführer-Version vom: 30.06.2010, 23:22]
Durch das Chalttäli (
Nordwände)
Hinter Saggberg (1050m) - Mittelstafel. Weiter zum grossen Firnfeld und nach links über ein Band in steiles grasiges und felsdurchsetztes Gelände. Über dieses erreicht man den Chnoren (2210m). Nun ein paar Meter weiter aufsteigen und auf ein Band bis an dessen Ende nach links traversieren. Hier erreicht man ein ca. 45° steiles Firncouloir, welchem man folgt, bis man es einfach nach rechts verlassen kann. Nun folgt eine gut 800m lange, ausgesetzte, leicht fallende Traverse in 45-50° steilem Gelände (im Frühjahr noch komplett zugeschneit) nach rechts. Je nach Schneelage und Schneehärte kann diese Traverse ziemlich zeitraubend sein. Im grossen Kessel angekommen, sieht man ein Couloir, welches man bis zum Schwander Grat nach oben verfolgt. Je nach Ausaperung müssen gewisse Engstellen im Fels überwunden werden. Vom Schwander Grat noch in wenigen Minuten der Normalroute folgend auf den Gipfel.
Das grosse Band (fallende Traverse) kann auch in anregender Kletterei ab dem Chnore direkter erreicht werden. Man quert nicht vollständig bis zum linken Couloir, sondern steigt sobald es möglich wird über Stufen und Bänder direkt zum grossen Band auf (einzelne Steinmänner). Die letzten Meter sind exponierte, aber nicht sonderlich schwierige Kletterei, der Fels ist fest. [Autoren]
Das grosse Band (fallende Traverse) kann auch in anregender Kletterei ab dem Chnore direkter erreicht werden. Man quert nicht vollständig bis zum linken Couloir, sondern steigt sobald es möglich wird über Stufen und Bänder direkt zum grossen Band auf (einzelne Steinmänner). Die letzten Meter sind exponierte, aber nicht sonderlich schwierige Kletterei, der Fels ist fest. [Autoren]
1860 m
Verhältnisinformationen
03.07.2010
1 Person(en)
ja
Bei frühem Aufstieg Schnee noch ok, Band apert auch immer mehr aus. Ohne Schnee dürfte die Traverse ziemlich unangenehm werden. Im Couloir werden die Unterbrüche grösser. Fels brüchig und teils Steinschlag. Da kamen ein paar üble Felsbrocken herunter...
Habe die Aufstiegsroute nach dem Chnorren, über die Felsen genommen. Die "anregende" Kletterei habe ich leider nirgends gefunden, wie in der Beschreibung beschrieben, wie auch die letzten etwa 20m zum Schnee-Band hinauf, sind brüchig und heikel und mit dem etwa 4.Grad, sicher auch nicht unbedingt als einfache Kletterei beschrieben werden kann. OK das ist meine Meinung und es gibt sicher noch andere Varianten um auf dieses Band hinauf zu gelangen. Mir schien meine Variante als logisch und noch am ehesten vertretbar zu sein...
Wenn man sich im "Glarnergüsel" wohl fühlt und diese Kraxelei im Griff hat, dann ist dies doch eine Tour mit bleibenden Eindrücken!
Wenn man sich im "Glarnergüsel" wohl fühlt und diese Kraxelei im Griff hat, dann ist dies doch eine Tour mit bleibenden Eindrücken!




